Wenn Frauen bloggen
Ich wäre gestern hier gewesen, genauer gesagt dort. Ich habe abgesagt, weil ich weiche Knie bekam. Wegen einer scheiß Nacht auf dem Klo. Absagen sind doof, erst recht die kurzfristigen, und erst rechter, wenn man so gespannt war (und sich nach dem ersten Schreck ob der Anfrage und mehrerer deshalb folgender Meinungsnachfragen alter re:publica-Hasen allmählich darauf gefreut hatte).
Es gibt Ausnahmen, aber Frauen schreiben vor allem über ihren Freundeskreis und Liebeleien, darüber, wie sie ihre kleine oder große Familie wuppen und wie anstrengend und frustrierend das bisweilen ist, wenn Männer mit Vorliebe alte Klischees bedienen. Sie schreiben über ihre Arbeit und dortige süße Kollegen, über Urlaub und Alltag, über ihre tollen Männer und nicht zuletzt über ihre Kinder. Sie schwärmen von ihnen, weil sie so wunderbar sind, seufzen wegen ihnen, weil sie so an den Kräften zehren, schreiben von Magen-Darm-Krankeiten, bei denen sie sich gleich noch anstecken, präsentieren großartige Kinderzeichnungen, berichten stolz, wenn das Kind keine Windel mehr braucht oder das erste Mal ins Klo gekackt hat (und schreiben davon, daß es danach so süß aussah, mit so Blicken). Babykotze ist relevant, Kacke auch. Man glaubt gar nicht, wie oft davon berichtet wird - es wird nur hier und da umschrieben.
Frauen schreiben ständig vom Kaffeetrinken, von Befindlichkeiten, von Kopfschmerz und Wehwehchen. Und weil jede das kennt, gibt es Rückmeldung, Zustimmung, Kopfnicken, Mutmachen und ein *drückdich* und *denkandich*, und das tut gut. Der Kindergeburtstags-Beitrag wird gemeinsam zelebriert, alle gratulieren. Manche Frauen schreiben in ihrem Blog sogar eine Liebeserklärung an den Mann. Sie machen Fotos ihrer Kinder, die man bei vielen gänzlich sieht, und ich schau sie mir so gern an, vor allem die richtig guten Fotos, die, die gemacht und nicht nur geknipst werden. Sie wissen, was ich meine? Und der Anblick eines Baby-Fotos läßt alle mit “Hach!” kommentieren. Mit Mühe und Liebe geschriebene Geburtsberichte sind umwerfend und erinnernd. Und ständig wird wieder eine Bloggerin schwanger und ist gleich noch viel beseelter, wenn sie das posten kann. Oder einen Aprilscherz daraus macht. Irgendwer führt eine Liste mit aktuellen Geburtsterminen - ich hab da keinen Überblick und bin sehr dankbar, daß es solch eine Liste gibt. Und hätte ich schon damals während meiner Schwangerschaft dieses Blog gehabt, ich hätte wahnsinnig viel darüber berichtet, erzählt, wie ich nach Hause in den 4. Stock ächzte, es nicht bis zum Klo schaffte und deshalb ins Waschbecken in der Küche kotzte. Und ich hätte von jeder neuen Anschaffung fürs Kinderzimmer erzählt, garniert mit einem schönen Foto.
Sei es nur der Hausputz - Frauen schreiben viel über alltägliche Dinge, und alles scheint ihnen wichtig. Sie beschreiben mit liebevoll bissigen Worten, wie der eigene Mann die Küche wischt oder Wäsche aufhängt, und sie schreiben nicht ohne Stolz, daß der das sogar kann, daß der das sogar freiwillig macht, trotzdem können wir das besser. Ich schrieb mal über meine Küchenlampe mit dicker Staubschicht. Ich machte ein Foto, weil ich das so bemerkenswert fand und mein Staunen mit anderen teilen wollte. Und wenn erstmal alles sauber ist, muß das auch erzählt werden. Immer wird irgendwo die Wohnung umgeräumt oder gestrichen. Viele glauben gar nicht, wie glücklich auch frisch geputzte Fenster machen.
Befindlichkeiten werden vorerst oft mit einer Entschuldigung angekündigt. Eigentlich ist das nicht nötig. Und eigentlich wolln wir ja nicht jammern. Aber wir können so schön jammern und nörgeln - Unwohlsein, Schnupfen, Frisur und Figur, Zähne, Klamotten, Kinder, Arbeit, Männer, Paketpost, Nachbarn. Und dann ist auch wieder gut. Genauso schwärmen wir von neuen Klamotten, neuer Frisur, dem Buchverkäufer von gegenüber, geglückter Diät, dem Schauspieler aus diesem Film da, dem gelungenen Kuchen aus diesem tollen Backbuch, was alle haben. Wir machen uns Sorgen über anderer Frauen Knie, Rücken, Ohren und Fingernägel. Überall entsteht ein überaus reger Austausch. Klamotten und Kosmetik - wir gefallen uns, zeigen Fotos davon, wollen die Meinung anderer Frauen hören oder einfach Bestätigung bekommen. Und das ist doch fein, wenn andere schreiben, die Gesamterscheinung sei großartig. Ich bin mir sicher, daß die meisten Bloggerinnen ihre (positiven) Kommentare ernst meinen.
Statistik ist interessant. Man will wissen, wer hier gucken kommt, von wo er kommt, wieviele kommen. Damals, als mein Blog noch neu war, bin ich in einem Forum “unterwegs” gewesen, wo ich hin und wieder Werbung für mein Blog gemacht habe. Es kamen so viele gucken, daß ich zwei Tage hintereinander auf Platz 25 dieser Topliste da war. Das hab ich mir sogar ausgedruckt, ich fand das wunderbar. Danach gingen die Besucherzahlen wieder zurück auf normal. Schwanzvergleich ist albern.
Frauen schreiben so schön über Filme. Da ist mehr Herz dabei. Ich lese sehr gern von Männern geschriebene Filmkritiken, doch die von Anke sind mir lieber. Und wenn Anne über Musik schreibt, über Konzerte, wird mir kribbelig, und ich möchte sofort das Album haben.
Handarbeiten sind ein Riesenthema. Einige Mütter haben sogar ein Zweitblog, dort präsentieren sie Selbstgenähtes und sind mehr oder weniger erfolgreich mit Taschen und so Schnickeldi fürs Schöner Wohnen, nähen wundervolle Monster und andere Figürchen und sind sogar auf Arte zu sehen. Ich hab da auch schon was geschenkt bekommen bzw. gekauft. All die Strickblogs, die ich kaum lese, in einige aber immer wieder reinschau. Früher fand ichs saukomisch, wenn meine Kommilitoninnen auf der Heimfahrt im Zug ihr Strickzeug rausholten. Ich kann nicht stricken, aber ich würde es gern können. Ich würde mit Stolz meine Socken zeigen, ordentlich nebeneinander liegend oder an den Füßen. Zeig ich eben Obstmännchen und den Tomatenwal.
Frauen testen Stickdateien, Nagellack, Shampoo und Drucker. Oder Obst und Obstsäfte und machen einen kleinen Film daraus. Sie zeigen ihre großartigen Malutensilien, wunderschöne gesammelte Buntstifte, und man weiß gleich, wie wichtig und wertvoll die sind. Und möchte die auch haben. Jedenfalls ich. Sie machen Fotos von ihrem Garten und schreiben so viel darüber, weil er ihnen am Herzen liegt, und man schaut sich die Fotos an und träumt ein wenig vor sich hin, ja, ein Garten wäre schön, und man schreibt, daß man grad dabei ist, seinen Balkon hübsch zu machen oder wie toll die Zimmerpflanzen blühen, man pflegt sie ja auch so, und dann steht man auf, holt sich aus der Küche einen Apfel, behaucht und reibt ihn, bis er glänzt.
Technik? Kaum ein Thema. Selten. Ein Foto vom neuen Handy. Völlig egal, was das alles kann, es sieht so süß aus und hat eine tolle Farbe, sogar eine hübsche kleine Tasche, die hat man von der einen Bloggerin, die diese Handytaschen selber macht. Nähmaschinen mit Stickdatei. Fahrräder können wir selbst reparieren und fauchen zur Seite, wenn ein Mann daneben steht und die Augenbrauen hebt, und dann malen wir noch ein Blümchen drauf. Küchengeräte, die versagen, weshalb man sich neue zulegt und sich so drüber freut, daß man (dokumentierend) gleich was Tolles kocht oder bäckt. Wii und Fotos, wie man mit der ganzen Familie spielt. Mich interessiert Technik wenig. Ich hab einen neuen Drucker, der hat viele Funktionen, so … na alles mögliche kann ich mit dem machen, und ich hab ihn ganz allein angeschlossen, ohne Probleme. Am schönsten sind aber seine abgerundete Form und das glatte Beige.
Frauen schreiben viel Persönliches, geben so viel preis von einschneidenden Erlebnissen. Über Krach mit Freunden, Trennung vom Mann, eine Fehlgeburt, Krankheit des Kindes, verstorbene Eltern, das überfahrene Haustier, und sie schreiben es so sensibel, manchmal nur angedeutet oder kryptisch, und es geht einem nahe. Es gibt Blogeinträge, bei denen man feuchte Augen bekommt oder einfach fassungslos ist über das, was man da liest, weil man nicht glauben kann, was da steht und sich fragt, ob man so was auch geschrieben hätte. Wohl nicht. Oder doch.
An Politik sind viele interessiert, sie schreiben mehr oder weniger darüber, dann gern bissig. Ich habe 3 Beiträge mit politischem Inhalt verfaßt, wobei ich den dritten wieder gelöscht habe. Ich kann mich nicht so ausdrücken, wie ich gern würde, es hört sich so nach Schulaufsatz an. Politisches lese ich lieber bei Anderen.
Ich schreibe über alles. Von Durchfall bis hin zur Freude über erste Knospen. Ich schreibe gern, ich lese gern. Ich denke oft ans Schreiben. Bestimmte Situationen oder Bilder lösen in mir dieses Das muß ich bloggen-Ding aus. Ich erzähle von meiner Tochter, dem Kind, das meine Vorliebe für kleine am Boden lebende Tiere teilt und selbst hier und da Gesichter in Bäumen oder Hundehaufen entdeckt. Ich erzähle von meiner Arbeit mit Kindern, ich berichte von Dingen, die mich furchtbar ärgern oder amüsieren, ich zeig unheimlich gern meine Fotos, ob von kleinen Leichen, Zeugs, das im Kaffee schwimmt oder von den Füßen meiner Tochter - ich finde sie toll und will glauben, daß ein jeder anerkennend nickt. Und ich präsentiere meine gräßlichen und nicht gräßlichen Gedichte, für die ich noch keinen Verlag gefunden habe. Mittlerweile schicken mir Fremde wie auch einigermaßen bekannte Leute Fotos von toten Tieren, manchmal, und wenn ich lese, daß Andere beim Anblick von toten Tieren an mich denken müssen, finde ich das schön. (Ja, ich bin bekloppt, aber Sie vielleicht auch, nur anders.) Und genauso denke ich bei bestimmten Dingen an andere Blogger, bei Möwen zum Beispiel, bei regnerischem Wetter, bei Schuhcreme und Hühnerfüßen oder wenn ich Buchstabensuppe esse.
Mein Beitrag zum Thema ist sehr Blogmütter-lastig geworden. Was wir schreiben, ist schrecklich wichtig. Frauen bloggen anders und schicken sich auch mal was, ob sie sich bereits kennengelernt haben oder nicht, nämlich nette Worte und Süßigkeiten, weil sie wissen, wie gut das für die Seele ist. (Männer machen so was auch manchmal, mit Bier und Wrestling-Figuren. Und einem Buch.) Oder Kärtchen, erst recht, wenn sie Mütter sind, die wollen immer was Gutes tun, und in maladen Stunden kommt sowas genau richtig und wärmt das Herz (die “in echt”-Freundin hat auch nicht immer Zeit). So wie heute, als ein Päckchen mit zwei hübschen Sachen fürs Kind kam und obendrein süße Medizin für mein Rachenproblem, das fast weg ist. (Ich ess dann übermorgen davon, vielen Dank.) Wir schicken uns Kärtchen und Süßigkeiten zum Trösten oder Gratulieren, wir lernen uns “in echt” kennen und unterhalten uns über Bloggerinnen, wir pflegen unser kleines Blog, wir machen es hübsch. Wir sind neugierig und schauen bei den Nachbarinnen nach Klatsch und Tratsch, nach kleinen erzieherischen Tragödien, geben Tipps, loben die neuen Klamotten, drücken hier unser Bedauern aus, dort unsere Freude. Die meisten Frühlingsblüher hab ich in Frauenblogs gesehen. Kommentare sind den meisten sehr wichtig. Und ich lese gern einige Männerblogs. Die beschäftigen sich jedoch kaum mit Technik. Es geht um Persönliches, um Beziehungen, die man hat oder gern hätte, ums Fotografieren und Musik, es geht um Melancholie, um Geschichten. Manche der Männer sind Väter, schreiben aber nur wenig über ihre Familie oder gar nix, wie auch immer die das schaffen.
(Wahrscheinlich hab ich eine Menge vergessen.)
April 4th, 2009 at 08:51 CEST
Ich glaube, das war der mit Abstand längste Post bisher, oder?
Aber schön geschrieben – so treffend. Ich musste bei vielen Anspielungen doch sofort an die betreffende Bloggerin denken.
Ist das schon Konditionierung mit den toten Tieren? Ja, schon. Ich hoffe, ich werde nie an tote Tiere denken, falls ich Sie mal persönlich treffe. Anders herum reicht mir schon.
April 4th, 2009 at 09:28 CEST
Großartig und sehr treffend ausgedrückt, dass hätte Dir einen langen ehrlichen Applaus eingebracht.
Tanya, applaudierend.
April 4th, 2009 at 09:45 CEST
Hach, wie schön geschrieben und wie wahr.
Ich möchte ergänzen:
Bloggerinnen machen gemeinsam geheime Geheimprojekte für andere Bloggerinnen, auch wenn sich die Beteiligten noch nie gesehen oder mindestens gehört haben. Teilweise kannten sie bis dahin noch nichtmal die richtigen Namen voneinander. Das verbindet auf eine ganz neue Art.
Und ich freu mich so auf Mai.
April 4th, 2009 at 10:19 CEST
Danke. Freut mich, daß Sie sich und andere da wiedererkennen.
(Hab mich völlig verausgabt, hab geweint und bin fix und fertig.)
April 4th, 2009 at 11:14 CEST
Ach liebste Jette, die ich kenne. So richtig.
(und wirklich wert gewesen, vom Podium aus gesprochen zu werden)
April 4th, 2009 at 11:40 CEST
DANKE ♥
(Ich geh mal meine Wimperntusche richten.)
April 4th, 2009 at 11:42 CEST
Oh, das ist so wahr. Ich merke es spätestens seit mein Freund auch einen kleinen Blog betreibt. Er beschreibt neue Star Wars Action Gimmiks, ich hingegen wie sehr mich der Frühling erfreut, etc.
Wunderbar, ich hinterlasse einen herzlichen Gruß!
April 4th, 2009 at 12:53 CEST
applaus!
April 4th, 2009 at 13:03 CEST
Als sehr sehr lange, stille Leserin sach ich nur “Hach, watt schön und so isset!”
Ganz lieben Gruß, Helga
April 4th, 2009 at 13:22 CEST
Jetzt mal Danke und schöne Grüße, nach langem stillem Mitlesen.
April 4th, 2009 at 14:20 CEST
standing ovation!!!
manche posts bleiben länger im kopf als andere. ihrer gehört zur erst genannten kategorie!
vg,
frl. sewsie
April 4th, 2009 at 14:27 CEST
wunderbar geschrieben liebe jette!! diese worte gehören in die welt posaunt!
April 4th, 2009 at 14:27 CEST
Mit gewärmtem und ein wenig stolzgeschwelltem Herz bedanke ich mich für diese weiblichen Worte und verbleibe freundlichst, ein winziges Pünktchen im BloggerINNEN-Kosmos,
Doktor Mama
April 4th, 2009 at 14:53 CEST
Sehr toll und treffend geschrieben.
April 4th, 2009 at 15:31 CEST
im radio kam ein beitrag über die re-publica und ich dachte so bei mir, ob die frau jette da wohl ist???
April 4th, 2009 at 15:41 CEST
Hmmmjaaa. Sie haben Recht.
(Und ich muss gestehen, dass ich versucht habe, mich in den Aufzählungen wiederzufinden und es zumindest ein paar mal geschafft habe.)
Manchmal allerdings frage ich mich ernsthaft, ob es überhaupt interessiert, was ich als einzelne Frau da so schreibe. Besonders die Allerweltsthemen wiederholen sich in diversen Blogs, dass ich oft das Gefühl habe, es ist doch völlig irrelevant, wenn ich das jetzt nochmal blogge. Das ist auch ein Grund für meine derzeitige Schreibpause.
Immer wieder schön allerdings finde ich Blogs zu ganz speziellen Themen, die mich interessieren & anregen (Nähen, Basteln, Heimwerken!, Garten/Balkon) oder faszinieren (Kreatives, weil ich selbst völlig unkreativ bin).
April 4th, 2009 at 16:11 CEST
**Unterschreib** Das haben Sie sehr schön und sehr ausführlich beschrieben. Ich finde es auch so spannend, auf diese Weise Menschen still und leise oder mit Kommentar ins Leben schauen zu können, die ich ohne Bloggerei niemals kennengelernt hätte.
April 4th, 2009 at 16:28 CEST
Nix vergessen, Frau Jette, sehr schoen!
April 4th, 2009 at 18:08 CEST
Wirklich sehr schön und treffend ge- und beschrieben!!! Ein dickes Lob und viele Grüsse aus dem südlichen Teil der “Bloggerwelt”
Evelyn!
April 4th, 2009 at 21:22 CEST
Ist das schön geschrieben! Ach…
Und Sie haben so recht, gestern als ich unseren Großen ins Montessori Haus brachte, sah ich eine tote, weil überfahrende Kröte und dachte sofort: “So ein Mist, den hätte ich doch fotografieren müssen und für Frau Jette bloggen!”
Mein Mann twittert das gerade! Wegen dem “in die Welt hinaus posaunen” und so…
April 4th, 2009 at 22:01 CEST
jetzt war ich auf der re:publica und hätte gerne sowas gehört auf dem panel - da hätte ich mich dann ein bißchen mehr wiedergefunden. schade, dass das gestern so enttäuschend war. vielleicht klappt es ja nächstes jahr…
glg
die kiki
April 4th, 2009 at 22:12 CEST
Ob mit oder ohne von der Bühne. Ist ganz egal. Einzigartiger Blog einer Frau, die das nur artige sprengt. Großartig. Beseelt. Lebendig. Mit und ohne Grausen. Authentisch.
Dankend grüßt die Ev
April 4th, 2009 at 22:53 CEST
das hast du sehr schön geschrieben
und man erkennt sich ja hier und da wieder. oder glaubt es zumindest. wen du allerdings mit hühnerfüßen meinst, möchte ich nicht wissen
April 4th, 2009 at 23:57 CEST
.
April 5th, 2009 at 11:20 CEST
DAS hätte bestimmt Standing ovations gegeben!! Welch wunderbarer und so einfühlsam geschriebener Text!! Und ja, ich hab einige der Bloggerinnen wiederekannt *g* Dankeschön dafür!
April 5th, 2009 at 11:23 CEST
Chapeau!
April 5th, 2009 at 11:35 CEST
So schön geschrieben! Und abgesehen vielleicht vom Stricken und von der Kindererziehung gilt das wohl nicht nur für Mütter-Blogs, ich kann mich da durchaus auch wiederfinden.
April 5th, 2009 at 11:47 CEST
Strickbloggend dankt für diesen wirklich wundervollen Beitrag
Bine (hat mal wer ein TaTü bitte?)
April 5th, 2009 at 15:15 CEST
Wun.der.bar. Das haben Sie wirklich ganz fantastisch und sehr, sehr schön geschrieben!
April 5th, 2009 at 15:43 CEST
Das ist wirklich treffend beschrieben und denke in diesem Artikel findet sich jede bloggende Frau wieder.
)
April 5th, 2009 at 16:19 CEST
Und nun freu ich mich wie blöd und bedanke mich brav bei allen KommentatorInnen.
April 5th, 2009 at 16:33 CEST
wunderbar!
danke!!!
April 5th, 2009 at 22:15 CEST
Was für ein toller Artikel …und sowas von treffend ,da kenn ich ne Menge Blogs die so sind und ich muss zugeben ,auch mein eigener.*Zwinker*
Das hät ich selber nie so schreiben können …Klasse!!!
Glg Claudia
April 5th, 2009 at 23:18 CEST
Der Artikel ist mehr als nur gelungen (gröhl) - ich schmeiß mich weg! Ich würde aber NIEMALS zugeben, dass auch ich einen Zweit-Blog habe … die Blöße würde ich mir nicht geben (grins)!
Falls Du mal das “Socken-Stricken” lernen möchtest, komm doch mal vorbei:
http://www.socken-terror.over-blog.de
(in der rechten Menü-Leiste (unter “Strick-Lernhilfen”) findest Du sogar eine Video-Anleitung!
Und dann warte ich mal ab, WANN Dein Zweit-Blog erstellt wird (schmunzel)!
Lieben Gruß und einen guten Start in die Woche!
Claudia
April 6th, 2009 at 00:33 CEST
:)
(ich hab sie sehr beim vortrag vermisst, aber dieser schöne text macht ganz vieles wieder gut.)
April 6th, 2009 at 08:51 CEST
ich hänge ein bisschen (so zeitlich), applaudiere dafür um so heftiger
.
April 6th, 2009 at 08:52 CEST
Aus der Seele gesprochen.
Das Herz berührt.
Ein Lächeln gezaubert.
Danke!
April 6th, 2009 at 09:36 CEST
Einfach nur schön. Danke!
April 6th, 2009 at 11:57 CEST
Ja! Großartiger Artikel (hab ihn via Frau Mutti gefunden). Bis auf die Kindersachen - ich habe keine Kinder - finde ich auch mich hier sehr gut beschrieben
Auch von mir ein Danke.
April 6th, 2009 at 13:10 CEST
Das ist aber schööön.
Liebsten Dank!
April 6th, 2009 at 13:59 CEST
Jetzt hab ich erst durch den Eintrag auf dem Blog von Frau Schwaner gesehen, dass da ein “weiter” unter ihrem Blogeintrag war und jetzt hab ich ein bisschen weinen müssen, weil der Text so schön ist.
Respekt.
Kati
April 6th, 2009 at 14:23 CEST
Nun. Wenn das jmd während der Veranstaltung gesagt hätte, dann wäre das vielleicht nicht so eine scheußliche 80er-Jahre Feminismus Debatte geworden … sehr schön geschrieben.
April 6th, 2009 at 14:26 CEST
Jetzt finde ich es ein klitzekleines Stückchen weniger schade, daß ich Deinen Beitrag nicht sehen konnte.
Danke für den Text.
April 6th, 2009 at 14:51 CEST
genau so ist es und es macht irre Spaß.
liebe Grüße Bianca
April 7th, 2009 at 12:23 CEST
Es stimmt! Wenn Frauen bloggen, ist das meistens wesentlich kreativer, subtiler, gewitzer. Außerdem haben Frauen die Fähigkeit, Dinge von einem anderen, ungewöhnlichen Blickwinkel zubetrachten. Alltägliches wird zum spannenden Abenteuer. Männer-Blogs enthalten oft einfach nur langweilige Aufzählungen: Heute bin ich ins Büro gefahren, da habe ich in der Nase gepopelt, dann bin ich nach Hause gefahren, das Wetter war gut, deswegen mit dem ferrarirotlakierten Aufsitzrasenmäher meinen 40000 m² Garten gemäht…ect. bla bla..(ich hoffe, mein Blog ist nicht so).
April 7th, 2009 at 19:38 CEST
Wunderbar geschrieben Frau Jette. Treffend, berührend und einfach wundertolle Worte.
April 9th, 2009 at 00:20 CEST
Danke für diesen aufrichtigen, wahren, schönen und lesenswerten Beitrag. Es gibt eigentlich nichts Triviales. Begeisterung und Schreibfreude können alles zum Bedeutsamen adeln. Ich lese sehr gerne „Frauen-Blogs” und wünsche mir manche „Männer-Blogs” bisweilen auch gern weniger abgeklärt oder sendungsbewusst. Und nicht selten halte auch ich selbst persönliche Befindlichkeiten oder allzu offenherzige Formulierungen im eigenen Blog zurück. Aber vielleicht trau ich mich dann jetzt doch mal.
April 9th, 2009 at 08:29 CEST
Gerade fühle ich mich wie ein dauernickender Wackeldackel. Danke!
April 9th, 2009 at 18:36 CEST
Mein erster Gedanke (nicht schlagen bitte:)) - Männer hätten das kürzer formuliert. Haben es auf diversen Blogs kürzer formuliert. Ich finde das einfach spannend, Blogs können vielgestaltig sein, spiegeln verschiedene Facetten wieder. Einfach wunderbar, es sollte da keine Vorgaben geben, was ein Blog leisten sollte oder kann.
April 9th, 2009 at 19:40 CEST
Yeah man! (chuckle)
April 10th, 2009 at 00:44 CEST
Frauen formulieren gern aus, aber nein, ich schlage nicht, und Vorgaben sind langweilig. Schreibt doch (hoffentlich) eh jeder, was er will. Und man liest auch nur, was man will. Jedenfalls ich.
April 12th, 2009 at 19:45 CEST
Liebe Frau Jette,
bei toten Tieren oder dem hier denk ich auch immer an Sie.
April 14th, 2009 at 17:57 CEST
Auch ich als Mann kann Ihre Ausführungen zumindest teilweise nachvollziehen. Männer schreiben tatsächlich tendentiell zu wenig über ihre Kinder und Familien. Vor einem Monat habe ich einen eigenen Blog gestartet, um genau das besser zu machen. Mal sehen ob es klappt…
April 15th, 2009 at 00:28 CEST
Ich mag diesen Text. Offen, engagiert, emotionsreich. Danke.
Schade, dass Du nicht dort warst. Aber auch irgendwie gut, weil so wie hier hätten wir’s dort nie erfahren.
Und dennoch: Ist so bloggen fraulich? Blogge ich männlich, weil ich meine Familie (weitesgehend) ausklammere? Keine Ahnung, aber ich mache das auch auf Wunsch meiner Frau. Privatsphäre und so.
April 15th, 2009 at 09:11 CEST
Stimmt, Frauen bloggen ganz anders wie Männer. Aber es gibt noch einen Unterschied zwischen Näh- und Mama-Blogs, sowie zwischen Frauen Technik- und Web2.0 Blogs. Und was mir oft gar nicht gefällt, ist der 50. Kommentar wie “schön, laß dich drücken, heul usw”, die wirken oft aufgesetzt.Das gefällt mir bei den männlichen Blogs oft besser, hier wird richtig diskutiert oder einfach gar nichts gesagt.
June 8th, 2009 at 18:54 CEST
DANKE_eeee!!! ich habe mich köstlich amüsiert ;0)
lieber gruss
-nicki-
July 14th, 2009 at 11:33 CEST
ein wunderschöner beitrag, den ich auf der suche nach der frage, was beim frauen-bloggen anders ist, gefunden habe. danke dafür.
August 18th, 2009 at 22:18 CEST
Wow!
Toll formuliert! Bin froh, dass ich das Blog hier gefunden habe! (Blog Roll okay?)
So long,
Corinna
October 8th, 2009 at 10:34 CEST
*nick nick* wie wahr, wie wahr und soo schön geschrieben- ich gehör zur Hobbyzeige-bloggerfraktion.
lg
mamapia